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Jahreslosung 2023

Du bist ein Gott, der mich sieht

1. Mose 16, 13

Die Jahreslosung für 2023 stammt aus einem Bibeltext, der schon 4000 Jahre alt ist. Etwas zu alt für das 21. Jahrhundert – oder?

dubisteingott

Wenn wir uns einige Gedanken zum diesem Text ansehen, bekommt er auch für uns eine Bedeutung und redet konkret in unseren Alltag.

Es geht um Hagar. Eine Sklavin, abhängig von anderen Menschen, ohne Rechte, ohne Heimat, ohne Perspektive, von keinem Menschen beachtet. Dann redet Gott zur ihr. Sie erfährt seine Hilfe, seine Nähe. Gott zeigt den Ausweg. Sie erlebt Gottes Beachtung als geachtetes Geschöpf, beschenkt mit einer Würde, die ihr von niemandem genommen werden kann.

Kennst Du das Gefühl, nicht beachtet zu sein, nicht geliebt, abhängig vom Wohlwollen anderer und  an den Rand gedrängt? „Du bist ein Gott, der mich sieht“ ist zunächst Hagars ganz persönlicher Satz, aber er hat universale Geltung. Zuallererst sieht Gott die Fremden und Rechtlosen, die Flüchtlinge, die Gedemütigten und vom Tod Bedrohten. Das Auge Gottes blickt gerade auf die Menschen an den finstersten Orten und in den dunkelsten Zeiten und Situationen.

Mach diesen Bibelvers zu Deinem Vers für 2023! Nimm (Blick)Kontakt zu Gott auf, er liebt Dich, ihm bist Du wichtig.

Die Geschichte von Hagar beschreibt die Bibel im 1. Buch Mose (Genesis) Kapitel 16.

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Schon aufgeregt?!

Schon aufgeregt?

In diesem Jahr werden die Geschäfte bis zum 24.12. geöffnet haben. Wir können für die Familienfeier auch in letzter Minute noch alles einkaufen. Kein Grund also zur Aufregung.

Ich gehe davon aus, dass die meisten sehr gut vorbereitet sind und selbst nette Kleinigkeiten bereits angeschafft sind. Bleiben da ein paar Minuten Zeit, auch an Advent zu denken?

…warum feiern wir Weihnachten, warum beschenken wir uns in der Familie und unter Freunden, warum freuen wir uns, genießen gemütliches Beisammensein, wünschen uns frohe Festtage und Frieden? Da war doch noch jemand, den wir eigentlich erwarten sollten – oder?

Jesus Christus ist oft in Vergessenheit geraten. Das war auch schon so, als er vor ca. 2000 Jahren geboren wurde: Er kam in sein Eigentum, aber sein eigenes Volk nahm ihn nicht an. Und: Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe, weil es im Zimmer keinen Platz für sie gab.

Aber es gab auch Wartende. Leute, die sich Zeit für Gott genommen haben: Doch allen, die ihn aufnahmen, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Das sind die, die an seinen Namen glauben.

Nutzen Sie doch den 4. Advent, um Gottes Geschenk zu entdecken; einmal hinsetzen, im Lukas-Evangelium die Weihnachtsgeschichte lesen und in Ruhe über das Kind in der Krippe – den Heiland der Welt nachzudenken.