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Sicherheit

Sicherheit

Weihnachten ist lange vorbei – doch auch der normale Alltag steckt voller Überraschungen. Ich habe die Neuigkeiten und Schlagzeilen nicht gezählt, die seit Jahresbeginn durch die Medien gehen, von Politik über Gesellschaft bis hin zum Sport. Eine Nachricht jedoch hält sich besonders hartnäckig (im wahrsten Sinn des Wortes): Das Virus SARS-CoV-2. Erst war alles noch einige 1000 km entfernt, dann in Europa und seit einige Tage kommen auch vom Niederrhein Virus-Meldungen.

Die Reaktionen sind unterschiedlich: Panik und leer gekaufte Supermärkte auf der einen Seite, andererseits Besonnenheit und abwartende Ruhe. Ich hatte auch ein ungutes Gefühl, so eine Hilflosigkeit, vielleicht unterschwellig auch Angst vor dem Unvorhersehbaren und Unbekannten.

Auch der Glaube an Jesus Christus macht nicht gegen Viren immun. Doch Gott vertrauen schenken, der Unbekanntes kennt, machen die Worte von König David (ca. 1100 v. Chr.) nachvollziehbar:

In Frieden will ich beides, mich niederlegen und schlafen;
denn du allein, HERR, lässt mich in Sicherheit wohnen.
Die Bibel, Psalm 4 Vers 9

 

Bei diesem Psalmwort geht es um mehr als nur um die momentane Angst. Es geht darum Gottes Liebe kennenzulernen und an Jesus Christus als den Retter glauben. Dann sind wir bei Gott angenommen und für immer in Sicherheit.

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Lebensliste

Lebensliste

Man kennt sich nicht, aber redet doch miteinander. Im Bus, im Zug oder im Flugzeug sitzt man mit Unbekannten zusammen und je nach Reisedauer ergibt sich schon Mal ein Gespräch. Auf diese Weise habe ich zum ersten Mal den Begriff „Lebensliste“ gehört. Von meinem Mitreisenden erfuhr ich also, was noch alles in der verbleibenden Lebenszeit getan und erlebt werden sollte. Es ging um Reiseziele, soziales und politisches Engagement, den Plan für das nächste Jahr, usw. Ein Mensch mit Zielen, mit Mut und mit dem nötigen Geld seine Ziele umzusetzen. Mit meinem Ziel, trotz Verspätung den Anschlusszug nicht zu verpassen, kam ich mir sehr bescheiden vor.

Den Begriff „Lebensliste“ hab ich dann immer wieder gehört oder gelesen. Es ist gut bewusst zu leben, konkret zu planen und Ziele zu erreichen. Das bringt Zufriedenheit. Stressig oder frustrierend wird es sicherlich, wenn es absehbar ist, dass die Zeit für die Lebensliste nicht reicht und die Liste gekürzt oder komplett umgeschrieben werden muss. Dann kann anderes auf Platz 1 rücken. Vielleicht ein klärendes Gespräch, eine Aussprache oder eine Versöhnung. Bestimmt gibt es einiges, was wir gerne aufschieben mit der Begründung: Das hat noch Zeit. Hierzu zählt auch, unser Verhältnis zu Gott zu klären. Das steht oft ganz hintenan, doch Gott überschaut unser Leben besser als wir und lädt uns zu einem Leben mit ihm ein.

Wer Jesus Christus als seinen persönlichen Retter im Glauben in sein Herz aufnimmt, beginnt ein neues Leben. Seine Sünden lässt er hinter sich – sie sind vergeben.

Amos, Hirte und Schaftzüchter im Nahen Osten (ca. 755 v. Chr.) formuliert ein Ziel für die Lebensliste:

…mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen!
Die Bibel, das Buch von Amos Kapitel 4 Vers 12

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Hoffnung

Hoffnung

Es ist nun wirklich an der Zeit für einen neuen Impuls auf unserer Homepage. Aber zu welchem Thema?

In den vergangenen Tagen bin ich immer wieder auf den Begriff „Hoffnung“ gestoßen. Lag es am schönen Frühlingswetter, dass die Hoffnung auf wärmere, hellere Tage weckte? Oft geben uns gesellschaftliche oder politische Ereignisse Anlass zur Hoffnung auf Besserung. Oder sind es ganz persönliche Lebenssituationen die mir Hoffnung machen.

Mein Gefühl sagt mir, Hoffnung ist nichts Sicheres. Es kann auch enttäuschend sein, wenn die Hoffnung platzt, oder „als letztes stirbt“. Ungewissheit verunsichert uns und schnell entsteht ein Angstgefühl. Das ist tragisch.

Die Bibel beschreibt Hoffnung als Gewissheit, als sichere Hoffnung. Die Basis sind Versprechen, die Gott selber gegeben hat:

  • Vergebung für hoffnungslos Schuldige
  • Gottes Nähe im Alltag
  • Ewiges Leben bei Gott – nach unserem Leben

Es lohnt sich, Gottes Vergebung anzunehmen, ihm zu vertrauen und seine Versprechen ernst zu nehmen. Paulus hat daraus seine Motivation bekommen und hoffnungslose Situationen überwunden. Er hat von seinen Lebenserfahrung weiter gegeben:

Ich will euch nicht in Unwissenheit lassen,…
damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
Paulus im 1. Brief an die Thessalonicher Kapitel 4 Vers 13