Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab,
damit jeder, der an IHN glaubt, nicht verloren geht, sondern EWIGES LEBEN habe!
Johannesevangelium 3, 16

Bäume und Hormone

Viele Vorgänge um uns herum bemerken wir nur beiläufig oder schenken ihnen wenig Beachtung. Da ist zum Beispiel das Laub. Jedes Jahr genießen wir das erste Grün und nach einigen Monaten die bunten Blätter in der Herbstsonne. Damit ist dann auch schon die Freude am Laub vorbei. Die Blätter fallen und wir registrieren grummelnd die Laubberge im Garten oder den glitschigen Schmier auf der Straße.

Wie kommt es überhaupt, dass auf einmal die Bäume ihre Blätter verlieren? Durch die sinkende Bodentemperatur können die Bäume immer weniger Wasser aufnehmen. Aber über die Blätter wird weiterhin Feuchtigkeit verdunstet. Die Bäume würden austrocknen und absterben. Der Baum oder Strauch sendet nun Fotohormone zu den Blattstielen. Dort bildet sich ein Trenngewebe, welches verkorkt und die Blätter nun nicht mehr mit Wasser versorgt. Schließlich fallen die Blätter ab. Mich erinnern die wasserlosen Blätter an einen Bibeltext, der genau das Gegenteil beschreibt.

Jeder der mit Gott lebt, ist wie ein gesunder Baum mit grünen Blättern:

Glücklich zu preisen ist,
- wer nicht dem Rat gottloser Menschen folgt,
- wer nicht denselben Weg geht wie jene, die Gott ablehnen,
- wer keinen Umgang mit den Spöttern pflegt.

Glücklich zu preisen ist,
- wer Verlangen hat nach dem Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt Tag und Nacht.
Er gleicht einem Baum, der zwischen Wasserläufen gepflanzt wurde: zur Erntezeit trägt er Früchte, und seine Blätter verwelken nicht. Was ein solcher Mensch unternimmt, das gelingt.

Buch der Psalmen – Erster Psalm

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